Dienstag, 27. September 2005

Wird Bärbel Höhn Bundeskanzlerin?

Heute strahlte der WDR die Sendung 0800 Berlin aus. Thema: Die grosse Koalition, Gast Bärbel Höhn. Es handelt sich hier um eine Call-Inn-Sendung, also nach kurzen Statements darf jeweils ein Frage stellen. So etwas gab es zwar schon früher, aber der Begriff Call-Inn-Sendunhg war mir neu.

Das bemrkenswerteste an der Sendung waren allerdings die häufigen Fragen nach rot-rot-grün. Eine Anruferin unterstellte gar Bärbel Höhn, dass sie es ja soeben in Erwähgung gezogen hätte. Hat Frau Höhn zwar nicht, aber die Anruferin hat es so verstanden. Doch damit nicht genug, die selbe Anruferin könne sich auch Bärbel Höhn als Bundeskanzlerin vorstellen. Schliesslich könne "die Merkel Ihnen ja nicht das Wasser reichen".

Wie dem auch sei, Frau Höhn beantwortete alle Zuschauerfragen souverän, bis auf eine: "Warum machen Sie das mit Herrn Schulz?"

Der Deutsche an sich

deutschlandDer Deutsche an sich neigt dazu alles schlecht zu reden, so behaupten es jedenfalls seit Monaten in- und ausländische Medien.
Gestern nun wurden 25 führende deutsche Medienunternehmen gleichgeschaltet , und strahlten zur besten Sendezeit den zur Kampagne gehörigen Werbespot aus. Leider hatte ich keine Zeit, und so ging dieser Jelch an mir vorüber. Dafür sah ich mir heute morgen die Websitean.
Das hätte ich mir mal lieber verkneifen sollen.

Verschiedene Menschen sind dort abgebildet, die soll man anklicken. Wer Pech hat, landet bei einer Mutter mit Zwillingen, sie habe gerade ein Haus gebaut, ausserdem Zwillinge bekommen, tausend Bewerbungen geschrieben und sowieso kein Geld. "Darum müssen wir, irgendwie alle, die Ärmel hochkrempeln, so. Müssen irgendwie alle was tun...." Ach ja, sie habe natürlich nie den Kopf in den Sand gesteckt "irgendwie".

Zu einer merkwürdigen Geschlechtsumwandlung kommt es, wenn man den beliebten Fussballspier Gerald Asamoah anklickt: es erscheint die ebenfalls beliebte Miss Tagesthemen Anne Will. Was sie sagt kann kaum verstanden werden, da eine frische Brise ins Mikrofon bläst, und den Rest übertönt. Vielleicht hätte man nicht am Hamburger Hafen das Interview führen sollen, zumindest nicht, wenn man keinen Windschutz für das Mikro hat.

Wenn es um Kampagnen für "eine gute Sache" geht darf einer niemals fehlen: die Heulboie aus Mannheim. In diesem Fall setzt sich der Spot allerdings positiv vom Rest ab.

ihrnichtich

Hier gibt es weitere Informationen
Und hier eine andere Beurteilung der Kampagne

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