Freitag, 15. Juni 2012

Die schönsten TV-Kritiken zum ZDF-Fußballstrand

Wie schon bei den letzten großen Fußballturnieren, ist das ZDF auch dieses Mal der große Verlierer. Während vor vier Jahre aber wenigstens noch Kloppo mit seinen artistischen Einlagen versuchte die Taktik zu erklären, bleiben diesmal nur Tantchen Müller Hohenstein und Gnagna Kahn.

In den vergangenen Jahren musste ich mich noch alleine, oder im Kreise meiner besten Freunde, ärgern. Ich habe die besten aufgelistet. Die Liste kann gerne ergänzt werden.

1. Platz: Jörg Heinrich, diverse Tageszeitungen
Der Insel-Irrsinn der Mainzelmännchen

2. Platz: Jörg Heinrich, diverse Tageszeitungen
Insel-Irrsin Teil 2: Müller-Hohenstein interviewt Einjährige

3. Platz: Katharina Miklis, Stern
Trauerspiel auf Usedom: Morgens Fußpflege, abends Fußball

Viel Spass beim lesen. Für weitere Tipps, Kolumnen und Kritiken zum Thema, bin ich sehr dankbar.

Montag, 11. Juni 2012

ZDF = EM-Verlierer

Während im Ersten ein schleimiger Beckmann und ein gewitzter, aber sachlicher Mehmet Scholl als Experten ihr Bestes geben, verliert das ZDF einmal mehr in allen Belangen.

Da schwätzt seit einiger Zeit eine Moderatorin deren Namen ich mir nie gemerkt habe, und als Experte ein humorloser, auf seriös geschminkter Oliver Kahn.

Wer hat die Beiden denn ins Fernsehen gelassen. Können die nicht ersteinmal bei Mutti üben? Dafür baut das ZDF in irgendeinem Dorf an der Ostsee eine Bühne auf. Dafür, dass zwei diplomierte Langweiler irgendetwas vor sich hin schwatzen. Meist wissen sie selber nicht worum es geht.

Herrlich sind die Halbzeitpausen: Ein Halbsatz Sie, ein Halbsatz Er. Zurück nach Mainz, plötzlich wird es knallelaut, WM-Logo, anschliessend Werbung. Dabei dachte ich, die öffentlich-rechtlichen drehen den Lautstärkeregler nicht mehr bei Werbung auf.

Da kann das ZDF sich wohl nicht an die eigenen Regeln halten.

Montag, 30. April 2012

ARD mit Vorbildcharakter

ARD-digital.de am 30.04.2012
Ausgerchnet am 30.04.2012, dem Tag an dem alle Analog-Sender vom Netz genommen wurden, schaltet die ARD sehr schnell.

Nicht nur, dass um 05:00 Uhr in der Früh die Sendefrequenz geändert wurde. Auf dem alten Sendeplatz wird den Zuschauern empfohlen, im Internet unter ard-digital.de weitere Informationen zu holen. Bis 12:46 Uhr war die Site überhaupt nicht zu erreichen, anschliessend gab es wenigsten oben stehendes Banner!

Freitag, 21. Dezember 2007

Erste Erfahrungen mit Zoonar


Zoonar
Seit rund einem Jahr ist Zoonar auf dem Markt.
Die Hamburger wollten nicht noch eine weitere Stockagentur auf den Markt bringen, sondern sich von den anderen abheben.

Was macht jetzt aber den Unterschied aus?

Neu ist sicherlich das Verhandlungstool. Zoonar bietet den Agenturen an, mit dem Fotografen direkt in Verhandlung zu treten. Bei der Abnahme grösserer Bildbestände eines einzigen Fotografen, und dem begrenzten Bugdet der Agentur ein nützliches Tool.

Zoonar bietet dem Fotografen einen "Medienmanager" an. Dieser lässt sich kostenlos downloaden. Statt jetzt einzelne Bilder einzugenben, was natürlich auch funktioniert, kann ein ganzer Ordner, ein ganzes Verzeichnis eingegeben werden. Das Hochladen funktioniert schnell und unkompliziert. Die Bewertung der Bilder ist allerdings rekordverdächtig.

Als ich Zoonar und den Medienmanager erstmals mit 5 oder 6 Fotografien ausprobierte, kam mir alles recht ungewöhnlich vor. Also bin ich noch während des Uploads auf die Site und loggte mich ein. Noch bevor alle Bilder auf dem Server waren, waren auch schon die ersten Bilder bewertet und online. So etwas habe ich noch nie erlebt.

Im Januar 2008 wird das Archiv wohl die Anzahl von 200 000 Bildern überschreiten. Da diese Agentur einen partnerschaftlichen Kontakt sowohl zu den Agenturen wie auch zu den Fotografen pflegt, dürfte der durchschlagende Erfolg nicht ausbleiben. Zu gönnen ist es dieser syphatischen Agentur allemal.

zoonar - Bildagentur aus Hamburg

Zum allgemeinen Verständnis veröffentliche ich hier ungekürzt eine Pressemitteilung der syphatischen Hamburger Bildagentur:

(openPR) - Hamburg - Das Bildportal Zoonar bietet eine innovative Kombination aus Fotoagentur und Community.

Ungewohnt für Fotografen: Honorar-Ausschüttungen bis 80%, weitgehende Selbstkontrolle über Preise, Lizenzen und Bildweitergabe sowie die Möglichkeit, die eigene Homepage mit eingespeisten Bildern zu verknüpfen, sind nur einige der Leistungen. Ob Amateur oder Profi: Bei Zoonar entscheidet die Qualität über die Aufnahme eines Bildes.

Zoonar ist kein weiterer Microstock! Alle Bilder werden zu gängigen Marktpreisen angeboten, wobei der Fotograf je nach Motiv festlegt, ob die Preisstufe "Discount" für Grafik und PR, "Standard" für den Editorial-Bereich oder "Premium" für den Werbemarkt lautet. Bilder können weltweit rund um die Uhr gekauft werden.

Viele Neuheiten verbergen sich im Detail: Einzelne Motive können als Postkarte mit Text auf Vorder- und Rückseite versendet werden. Ferner lassen sich Links zu Bildportfolios an Interessenten weiterleiten. Fotografen können Bildgruppen schnell mit Keywords oder Releases versehen, löschen oder preislich neu einstufen. Neueinspielungen sind in kürzester Zeit online.

Fotografen spielen Bilder mit dem kostenlosen Zoonar Media Manager ein, Redaktionen fordern kostenlose Portfolios per e-Mail an.


Zoonar GmbH
Postfach 50 08 64,
D-22708 Hamburg, info@zoonar.com,
http://www.zoonar.de

Telefonnummer für Presseanfragen: 040 - 390 9291

Michael Krabs
Geschäftsführer, Zoonar GmbH

Zoonar spricht als Bild- und Medienagentur Profi- und ambitionierte Hobbyfotografen an, die Ihre Bilder über eine professionelle Plattform vermarkten möchten. Durch eine komfortable Benutzerführung, technische Innovationen und ein lukratives Abrechnungsmodell sind die Fotografen motiviert, Bilder über verschiedene Kanäle auf die Zoonar Plattform einzuspeisen. Bildkäufer stammen überwiegend aus den Branchen Zeitschriften, Verlage, Medien und Werbung, Design und Gestaltung, sowie Internet.

Zitat Ende

Ich werde wohl noch öfter über Zoonar berichten. Es ist auf jedem Fall ein Lichtblick am Agenturenhimmel.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Autobahnen und...

über Eva Herman schreiben. Aber die dusselige Kuh drängt sich mir einfach auf. Da rennt sie doch tatsächlich in die Talkshow von Schleimbeutel Johannes Baptist K.

Da ich solch klebrige Sendungen nicht gucke, erfuhr ich es am nächsten Tag aus der Zeitung. Hatte sie doch nach der Vorstellung ihres letzten Buches beteuert, dass sie sich von allen radikalen Äußerungen distanziere, dass sie doch einfach nur mißverstanden wurde, legte sie jetzt nochmal nach.

Wenn einem rechten Radikalen oder Symphatisanten kein Argument mehr einfällt, kommt die Autobahn. Die Autobahnen, die gebaut wurden um Truppen schneller an die Front zu kriegen, werden als k.o. Argument benutzt, dass die Nazis ja auch ihr Gutes hatten.

Die 68er hätten ja dafür gesorgt, dass Familie heute keinen Stellenwert mehr hätte, Herman hätte es ja am eigenen Leib erfahren. Die östereicherische Schauspiel-Ikone Senta Berger fragte darauf nur cool: "Wie alt waren Sie denn damals?" Es folgte ein zusammenhangloses Gestammel. Bis die ehemalige TV-Nervensäge Margarethe Schreinemakers endlich um zusammenhängende Sätze bat. Nicht so ein wirres Gestammel des NDR-Blondchens.

Tja Eva Herman, dumm gelaufen. Hätte sie doch als Argument die Kirchensteuer genannt, von den Nazis als Geschenk an die Kirchen eingeführt. Und die wird heute noch bezahlt, weltweit nur im deutschsprachigem Raum. Aber darüber wird ja nicht so gerne geredet. Weder von den Rechten, noch von den Kirchen. Es sei denn, der Meißner oder der Ratzinger kommen auf die Idee Vergangenheitsbewältigung zu praktizieren. Vielleicht sagen die dann auch; "Es war nicht alles schlecht bei den Nazis, mit dem BDM war nicht so gut, aber die Kirchensteuer ist schon eine tolle Sache."

Freitag, 28. September 2007

Der Nazi, die Bestie und das Biest!

Nun ist er vorbei der September 07. Und die Nazis haben sich wieder gemeldet. Einer dieser Treudeutschen hat auch einen Kommentar in meinen Blog geschrieben. Er erdreistete sich gar, offen Werbung für die NPD zu publizieren. Natürlich wurde dieser sinnfreie Kommentar gelöscht, da verstehe ich keinen Spaß.

Aber auch ich komme nicht darum herum auf einige solcher Aussagen zu reagieren. Da war ja nicht nur die Herman, die ihre braune Brühe von sich gab. Nein, der Kölner Joachim Kardinal Meißner, mit Sicherheit auch ohne seine jüngsten Sünden DER unbeliebte Bürger dieser Stadt, muss auch noch seinen Kot dazugeben.

Nicht nur, dass ihm das neue Fenster im Kölner Dom nicht gefällt. Dies ist schließlich Geschmackssache. Zu behaupten, es würde eher in eine Moschee passen als in eine katholische Kirche, zeigt jedoch schon ein begrenztes Weltbild. Schließlich wurde auch das Christentum in der Wüste erfunden, war sogar eine Sklavenrelegion. Da aber der Meißner ein Preuße ist, und der Preuße an sich nicht katholisch, sondern lieber stramm stehend und autoritätshörig, kann er es vielleicht nicht wissen. Zwar ist dieses Fenster eine weitere Attraktion für alle an sakraler Kunst Interessierten, aber Meißner zerstört wo er zerstören kann.

Doch es kommt noch schlimmer: Das neue Diözesanmuseum „Kolumba“, ist sein neuer Angriffspunkt. Das Baugrundstück schräg gegenüber der Kölner Oper erzählt von der Geschichte der Stadt. In mehreren Schichten liegen hier Überreste aus fast zwei Jahrtausenden: Grundmauern eines römischen Wohnhauses aus dem 2. oder 3. Jahrhundert, eine fränkische Apsis aus dem 6. Jahrhundert, mit der vermutlich die Verehrung der Heiligen Kolumba an diesem Ort begann, die Reste einer dreischiffigen romanischen Basilika, schließlich die Fundamente einer fünfschiffigen gotischen Kirche, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

Sicher, hier wird Geschichte erzählt. Geschichte einer der ältesten Städte Deutschlands. Geschichte einer Stadt, die seit Jahrhunderten eng mit dem Christentum verbunden ist. Nur einem gefällt es mal wieder nicht. Nein, nicht Osama BinLaden, sondern mal wieder der katholische religiöse Fanatiker: Meißner.

Wie dumm vom Bauherrn Kardinal Meisner, dass er den Erfolg dieses Projektes mit seinem Wort von der "entarteten Kultur" selbst beschädigt. Meisner hatte mit einer an den Wortschatz des Nationalsozialismus erinnernden Aussage zu „entarteter“ Kultur für Empörung gesorgt. Am Freitag hatte er in einer Predigt gesagt, dass bei einer Trennung von Kunst und Gottesverehrung Kultur „entarte“. So etwas hätte sich keine Moderatorin und kein Politiker erlauben dürfen, ohne erst einmal weg vom Fenster zu sein.

Und dann war da noch der blöde Eisbär aus Berlin. Da er nunmehr pubertiert und nicht mehr so „süß“ ist sondern sich zu einer richtigen Raubtierbestie entwickelt, müssen sich die Sponsoren etwas einfallen lassen um den Marktwert zu erhalten. Darum soll er jetzt zu Film!

Ich habe da eine bessere Idee: Steckt den Kardinal, den Knut und die Herman in einen Käfig des Berliner Zoos. Neue Besucherrekorde sind garantiert! Und vor allem haben alle drei nix zu sagen. Wir können aber unseren Kindern im Hauptstadtzoo zeigen, wie schlimm früher alles war.

Montag, 10. September 2007

Diese Frau gehört an den Herd!!!

Endlich kann Sie ihre natürliche Veranlagung ausleben: Eva ist zurück am Herd, wo sie ihrer eigenen Meinung nach schon immer hingehörte. Der NDR hat sie viel zu spät, aber immerhin, endlich rausgeschmissen. Dabei war es nicht einmal ihr oberkehliges Gekreische, oder ihre sinnentleerten Floskeln im Gespräch mit ihren Gästen, nein, noch nicht einmal die vielen Absagen eingeladener Gäste für die N3 Talkshow "Tietje und Herman" waren ausschlaggebend.

Sie war tatsächlich blöd genug sich selbst ins Abseits zu katapultieren. Auf der Pressekonferenz zur Vorstellung ihres neuen Machwerks würdigte die Blondine in einem Nebensatz die Nazizeit. „Was gut war, das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt.“ Tja, das Ganze sei mit zunehmender Demokratisierung abgeschafft worden. Kurz nach diesen Äußerungen zog NDR-Programmdirektor Volker Herres die Notbremse und gab die "Trennung mit sofortiger Wirkung" bekannt.

Er hat sich auch lange genug mit ihr herumärgern müssen. Wollte doch das Fönwellenblondchen in diesem Frühjahr bei der rechtspopulistischen FPÖ auftreten. Nur auf Drängen des NDR kam dieser Auftritt nicht zu stande.

Nun kann die „Nägel kauende, bullimiesüchtige und einsame Karrierefrau“ (O-Ton: E.Herman) sich endlich um die schmutzigen Unterhosen ihres Tuppes kümmern, und natürlich um die „strikte Rollentrennung“ zur Rettung der Familien. Ob sie den BDM wiederbeleben will, ist noch nicht bestätigt worden.

Ich schließe mich den Glückwünschen und Kommentaren an, egal ob es sich um jüdische Organisationen, Frauenrechtlerinnen oder einfach nur Mitbürgern mit humanistischen Gedankengut handelt.

Hoffentlich sehen wir diese Schreimöwe jetzt nicht alle paar Tage in Interviews.

Hier habe ich noch etwas zum Thema

Sonntag, 19. August 2007

Schufamobil/Fairmobile

Heute nervte mich mal wieder eine Werbung. Eigentlich bin ich da ziemlich resistent, aber wenn Björn ohne Punkt und Komma labert, will ich meist abschalten.

Doch dann die Erleuchtung: Björn preist Handyverträge an, egal ob die Schufa schlecht ist, oder der Kunde bei Kreditreform registriert ist. Björn redet von den armen, benachteiligten Menschen, die viel zu viel Gesprächsgebühren mit ihrer PrePaidkarte zahlen müssen.

Leider nennt der Sofakissen und Handyverkäufer Björn nicht die Tarife des in Fairmobile umbenannte Schufamobil. Die Schufa hat ja erfolgreich auf Unterlassung geklagt, denn die Schufa verkauft ja keine Handys. Schon garnicht an "schwierige" Kunden.

Tatsächlich lässt sich die Firma Fairmobile eine Kaution für ihre Handys bezahlen. Weiterhin sammelt die Firma Adressen zum Weiterverkauf. Kredithaie und so manche Versandhäuser haben an dieser Bevölkerungsgruppe ein großes Interesse. Fairmobile ist nicht im Internet vertreten, so ist also auch kein Preisvergleich mit anderen Anbietern möglich.

Fazit: wer keinen Handyvertrag wegen schlechter Schufa bekommt, sollte bei seriösen Anbietern die Prepaid-Angebote vergleichen. Statt eine Kaution zu hinterlegen, kann man sich auch ein Handy kaufen. Bei ebay lässt sich dann auch das Telefon wieder verkaufen, wenn man dann mal wieder ein neues kaufen möchte, oder eines Tages doch einen Vertrag bekommt. Für Wenigtelefonierer ist Prepaid sowieso die erste Wahl. Zwar sind die Gesprächsgeühren etwas höher, dafür spart man aber die überhöhten Grundgebühren bzw. den Mindestumsatz.

Hier ist noch ein ausführlicherer Beitrag

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